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05.08. | Eröffnung und Umzug anläßlich der Festwoche

Fotogalerie Eröffnung

20.07. | Vorbereitungen für die Festwoche

   
         
   
         
   

 

23.05. | Neues aus Dothen
   
Frühling in Dothen -
Dothen macht sich schön
für die Feier
  Neu verputztes Feuerwehr-
Gerätehaus
  Neuer Zaun an der Straße
         
     
Mauersanierung an
der Kirche
  Gehweg vor dem
Haus Tresselt
   

05.04. | Im August feiern Dothener das 750-jährige Ortsjubiläum (OTZ)

24.03. | Veranstaltungen in der Festwoche 750 Jahrfeier Dothen

02.03. | Herausforderung Festumzug


11.02. | Ersterwähnung Dothens

02.02. | Foto, Bürgermeister Ronny Albrecht und Fotograf Roland Pöpel im Merseburger Domarchiv beim fotografieren der Ersterwähnungsurkunde aus dem Jahr 1261

02.02. | Foto, Treffen der Chronisten in Dothen

02.02. | Foto, Hochwasser in Tünschütz im Frühjahr 1938


Grußwort des Ortsteilbürgermeisters von Dothen

Liebe Bürgerinnen und Bürger von Dothen und den umliegenden Ortschaften,

Für interessierte und geschichtsbewusste Menschen, die sich mit Dothen und den umliegenden Ortschaften verbunden fühlen, ist 2011 ein besonderes Jahr. Die erste urkundliche Erwähnung von Dothen stammt aus dem Jahr 1261.
Dabei nehmen wir Bezug auf die Urkunde, die sich im Weißenfelser Landeshauptarchiv in
Sachsen-Anhalt befindet. Damals im Jahr 1261 schrieben die Chronisten "Dotin", statt dem jetzt gebräuchlichen Dothen. Dank der historischen Überlieferungen ist Dothen im Jahr 2011 also mindestens 750 Jahre alt. Wie alt Dothen wirklich ist, können wir mit unserem jetzigen Kenntnisstand nur erahnen.

Wenn man sich mit der Geschichte von Dothen befasst, so kann man feststellen, dass viele Höfe über viele Generationen von Familien aufgebaut, ständig weiter entwickelt und erhalten wurden. Der enge Zusammenhalt der Familien und Einwohner zeichnet Dothen aus. Mit Mut, Fleiß und Optimismus versuchten die Einwohner ihre Heimat immer weiter voran zu bringen. Die Entwicklung des Dorfes Dothen sowie der seit 1965 neu gegründeten Gemeinde Dothen mit den Ortsteilen Launewitz, Willschütz, Poppendorf und Tünschütz ist seit vielen Jahrhunderten von der Landwirtschaft geprägt.

Die Kirche, die schon immer eng verknüpft war mit Grabsdorf und Kischlitz, die Schule, das Wirtshaus und viele Handwerker prägten den Ort. 1835 soll es in Dothen auch eine gut gehende Brauerei gegeben haben, von der heute nur noch ein ehemaliger Bierkeller vorhanden ist.

LPG, HDH und VEG prägten in der DDR-Zeit vor allen den Ort und die Umgebung. In dieser Zeit wurde das Sozialgebäude errichtet, in dem sich heute noch der Kindergarten in Trägerschaft der Stadt Schkölen befindet. Einen Konsum, eine Poststelle, eine Außenstelle der Ambulanz Schkölen und einige Handwerker gab es in Dothen. Wenn man sich Dothen heute aus der Luft betrachtet, so bildet der Ort ein kleines Zentrum. Dafür sprechen sechs direkte Verbindungen zu den umliegenden Nachbarorten (Poppendorf, Grabsdorf, Willschütz, Kämmeritz, in die Mühle/ bis Großhelmsdorf und nach Tünschütz).

In der Vergangenheit spielten Heimat und Traditionsbewusstsein eine große Rolle. Das spiegelt sich in den vielfältigen Vereinen wieder, die existierten. Beispielsweise gab es einen Militärverein Dothen und Umgebung, der 1895 gegründet wurde. Kürzlich wurde der Festablauf der Jahrfeier des Vereins aus dem Jahr 1925 gefunden.
Nach der Wende bemühten sich viele Hauseigentümer um die Sanierung und Verschönerung ihrer zum Teil großen Anwesen. Mit viel Enthusiasmus und etwas Fördermittelhilfe der Dorferneuerung bewahrten die Einwohner so ihre Heimat für nachfolgende Generationen und trugen mit viel Liebe und Stolz dazu bei, die Identität des Ortes zu erhalten.
750 Jahre Dothen ist ein willkommener Anlass, sich mit der Geschichte, der Gegenwart und vor allem mit der Zukunft des Ortes zu befassen. Ländliche liebevoll gestaltete Orte wie Dothen sind für nachfolgende Generationen nur dann attraktiv, wenn sie Perspektiven für das Familien- und Arbeitsleben ermöglichen.

Der Ortsverein Dothen 1996 e.V., der Ortschaftsrat und das Festkomitee bitten alle
Einwohner von Dothen und Umgebung, sich bei der Organisation und Durchführung der Festwoche vom 05. August bis 14. August 2011 einzubringen und mit viel Fleiß und Eigeninitiative die Festwoche zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Auch unseren nachfolgenden Generationen soll eine gelungene Würdigung von Dothen mit auf dem Weg gegeben werden.

Wer für die Festwoche oder speziell für die Chronik spenden möchte, bitten wir um
Überweisung auf das Konto des Ortsvereins Dothen 1996 e.V. bei der Volksbank Eisenberg, BLZ 830 944 94, Konto-Nr. 411833

Vielen Dank für Ihr Interesse, Ihre Unterstützung und Ihr Mitwirken.

Ronny Albrecht
Ortsteilbürgermeister
Ortsvereinsvorsitzender

14. Dorf- und Kinderfest in Dothen vom 06. bis 08. August 2010

zur FotogalerieViele neugierige Besucher hatten sich am vergangenen Wochenende in Dothen eingefunden.
Auch wenn das Wetter manch feuchte Überraschung bereithielt, ließen sich die "Feierwütigen" davon nicht die Stimmung verderben.

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